Das wäre
natürlich eine touristische Aufwertung für unsere Region.
Es reicht aber fürs erste, wenn der Investor mit dem Ratskeller
beginnt." Danach könne man weitergehen. Flops
in dieser Richtung hatten wir schon, zuletzt mit Lauschgrün."
(Erst im Frühjahr waren dort Pläne für einen Ferienpark
geplatzt, in den angeblich 50 Millionen investiert werden sollten)
Christa Trommer, Vorsitzende
des Tourismus-Verbandes Nördliches Vogtland"
Schnaftl Ufftschik
ist eine Band ohne Grundsätze, die überall spielt, in
Theatern, auf Fußballplätzen, in Schlössern und
Hotels. Aber die Musiker spielen grundsätzlich nicht in Hotels,
die früher einmal Schlösser waren."
"Passen Sie auf,
dass das Netzschkauer Schloss nicht in Investorenfinger kommt.
Dieses schöne Haus sollte Volkseigentum bleiben."
Steffen Mensching beim Konzert
mit Schnaftl Ufftschik im Netzschkauer Schloss (10.09.2005)
Mein erster Gedanke
war: Salatschorsch lässt grüßen. Bei solchen Angeboten
ist absolute Vorsicht geboten. Ich habe schon viele Konzepte gesehen
und die Leute sind dann verschwunden. 15 Jahre nach der Wende
müssten da bei den Stadtoberen schon die Alarmglocken klingeln.
Nach dem Krieg haben so viele Leute, vom Schlossbauaktiv bis zum
Förderverein, engagiert mit viel Herzblut und Kraft im und
am Schloss gearbeitet. Es ist einfach verantwortungslos, so etwas
aufs Spiel zu setzen. Die Netzschkauer sollten das Schloss als
Perle nutzen. Kreisverkehr am Markt, Schloss verkaufen
das passt irgendwie zu Netzschkau."
(Salatschorsch war einer der ersten, der nach dem Mauerfall vertrauensselige
Vogtländer verschaukelt hat.)
Thomas Petzold,
Vorsitzender des Kulturbunds Reichenbach
Es wäre schön,
wenn Touristen in die Stadt kommen. Ich glaube aber, für
Netzschkau ist das mindestens eine Nummer zu groß. Der Stadtverwaltung
wird der Verkauf recht sein, es fallen Kosten weg."
Michael Straub, Inhaber des Vogtländischen
Bergbaumuseums